Samstag, 1. September 2012

Unwetter in Seevetal • 170 Einsatzstellen für die Feuerwehr Seevetal • Starkes Unwetter sorgt für Unruhe in Seevetal • Vielzahl an Straßen und Keller liefen mit Wasser voll • 29 Feuerwehren beteiligt

Seevetal - Wie gestern bereits berichtet, brach am Freitag-Nachmittag ein kurzes, aber heftiges Unwetter in der Gemeinde herein. Es kam zu starken Regen- und Hagelschauern. 170 Einsatzstellen wurden von Anwohnern gemeldet. Eine ungewohnt hohe Zahl für die Feuerwehr. 14 Feuerwehren aus dem Umkreis Seevetals mussten zur Untersützung der 15 Seevetaler Feuerwehren anrücken. Durch die Wassermassen kam es teilweise zu Schlammlawinen, welche auch noch jetzt in Seevetal zu sehen sind. Ab 15.47 Uhr begann die Einsatzserie für die Feuerwehr, weil die Bahnunterführung in der Winsener Landstraße überflutet war und ein durchkommen für Fahrzeuge nicht mehr möglich war. Zwei Menschen erlitten leichte Unterkühlungen, weil sie mit ihrem PKW in der Straße "Im alten Dorf" in den Wassermassen stecken geblieben waren. Sie wurden von den Wassermassen überrascht und waren völlig durchnässt. Nach einem Aufwärmen in der Fleestedter Feuerwehr konnten die beiden nach einer ärztlichen Untersuchung allerdings nach Hause gebracht werden. Nach kurzer Zeit wurde schließlich aufgrund der Vielzahl an Notrufen die Örtliche Einsatzleitung aufgebaut. Von hier aus lief nun die Koordination der Einsätze in Seevetal. Am Hittfelder Bahnhof war zudem eine Fußgängerunterführung so stark betroffen, dass keiner mehr durchkam. Alleine in Meckelfeld wurden 80 Einsatzstellen gemeldet. Die Einsatzlage entspannte sich erst in den späten Abendstunden. Mehr als 400 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz. Unter anderem sogar aus Rosengarten, Stelle, Jesteburg, Tostedt und aus Hamburg.



Eisenbahnunterführung in  der Straße: Im alten Dorf (Fleestedt)
Zahlreich Garagen (oben) und Keller (unten) liefen voll Wasser


              
Die Unterführung der Eisenbahn an der Winsener Landstraße, sie muss vorübergehend gesperrt werden.



Zahlreiche Straßen und Parkplätze wurden von Schlamm verdreckt.


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