Donnerstag, 24. Januar 2013

Ergebnis der Landtagswahlen 2013


Die Beobachter sind sich einig. Dies ist einer der spannendsten Wahlabende der letzen Jahre gewesen. Zwar ist die CDU, trotz der Abgabe vieler Leihstimmen, wieder stärkste Kraft, jedoch wird es zu einer Koalition aus SPD und Grünen kommen, welche mit nur einem Sitz Mehrheit zu regieren versucht. Somit ist Stephan Weil der neue Ministerpräsident. Auffällig ist hierbei, dass der Großteil der Direktmandate an die CDU ging, dieser aber nicht den Anteil an Zweitstimmen widerspiegelt. Dies liegt an dem einfachen Mehrheitsprinzip und den Leihstimmen, die auch bei der FDP ein plus von 5% im Vergleich zu den Umfragen ausgemacht haben.
Bei jenen sind nur Parteipräferenzen angegeben worden – so gesehen eine Statistik ohne Leihstimmen. In Folge dieses zweifelhaften Wahlerfolgs für die FDP wurde auch Rösler als Parteivorsitzender in seinem Amt vorerst bestätigt.
Von der Regierung haben wir nun zu erwarten, dass die Wahlversprechen, wie die Abschaffung der Studiengebühren und der Kosten für Schulbücher, sowie eine Frauenquote in Unternehmen, eingehalten werden.

Wurde direkt in den Landtag
gewählt: Nobert Böhlke
Im Kreis Seevetal gewann Norbert Böhlke (CDU) das Rennen um das Direktmandat mit ca. 8% Vorsprung vor Tobias Handkte (SPD). Auch bei der Zweitstimme erhielt Schwarz-Gelb mit 49% der Stimmen eine klare Mehrheit.
In einer Stellungnahme wünscht Handkte, Böhlke möge eine gute Hand und immer ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger Seevetals haben. Zudem zeigt er sich seinen Wählern und Unterstützern gegenüber dankbar, wobei er klarstellt, dass sein politisches Engagement ungebrochen sei.
Böhlke wiederum sieht das Wahlergebnis als Motivation an, seine von den Seevetalern bislang anscheinend sehr geschätzte Arbeit, mit gleich bleibender Intensität fortzuführen.
Zur Frage nach einem Kommentar zu dem knappen Wahlausgang äußert er:
„Ob diese Rot/Grüne chaotische Ein-Stimmen-Mehrheit fünf Jahre bestand haben wird, ist sehr fraglich. Ich richte mich auf eine harte aber faire Op[p]ositionsarbeit ein.“



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